U19 unterliegt im Pokalfinale vor toller Kulisse

Im Pokalfinale der A-Junioren mussten sich die Jungs vom HSV dem klassenhöheren SVW Soest mit 0:5 geschlagen geben.
Trotz der deutlichen Niederlage lieferten die Höinger aber eine mehr als ordentliche Leistung ab und feierten nach Spielende das Erreichte.

Die Ausgangslage war vor dem Anpfiff recht eindeutig: Der Spielverein Westfalia aus Soest dominiert die Bezirksliga, gewann alle bisherigen vier Spiele und steht derzeit mit einem Torverhältnis von 25:1 an der Tabellenspitze.
Der Höinger SV als Kreisligist ging dementsprechend als klarer Underdog in die Partie.
Der Rahmen war einem Finale mehr als angemessen. Gut 250 Zuschauer fanden sich in Wickede ein, davon die überwiegende Mehrzahl aus Höingen. Personell konnten die HSV-Trainer Jan Gretenkort und Stefan Dellbrügge aus dem Vollen schöpfen. Lediglich ein Spieler stand nicht zur Verfügung.
Geleitet wurde das Finale von Schiedsrichter Marcel Voß und seinen beiden Assistenten an der Seitlinie.

Fast schon traditionell erwischten die HSV-Youngster einen schlechten Start und lagen somit, wie in allen drei Pokalrunden zuvor, früh zurück.
Nachdem der glänzend aufgelegte Felix Schwarze einen Schuss aus ca. 11 Metern zunächst noch parieren konnte, hatte er beim Nachschuss keine Chance mehr (4.).
In der Folge übernahmen die Jungs aus der Kreisstadt das Kommando, bissen sich aber immer wieder an der guten HSV-Defensive und in letzter Instanz an Keeper Schwarze die Zähne aus.
Erst ein Schuss aus kurzer Distanz nach einer Ecke brachte das 2:0 für den SVW (34.).
Der HSV kam im ersten Durchgang nur durch Standards vor das gegnerische Gehäuse. Gefährliche wurde es dabei zwar nicht, jedoch wäre ein Elfmeterpfiff nach einer strittigen Szene im 16er durchaus berechtigt gewesen.

In der zweiten Halbzeit stellten die Soester die Weichen früh auf Pokalsieg. Während der HSV noch nicht richtig auf dem Platz war, nutzte der SVW einen Doppelschlag zur Vorentscheidung (48. und 55.).
Im weiteren Verlauf der Partie gelang es den Höingern die Soester vom Tor fernzuhalten und sich selbst gute Torchancen herauszuspielen.
Doch sowohl Yannik Reinsch, als auch Timo Risse scheiterten im 1-1 am starken Soester Schlussmann. Der erhoffte „Ehrentreffer“ blieb dem HSV verwehrt.
Den Schlusspunkt eines ansehnlichen Finals setzte wiederum Soest. Der traumhafte Schlenzer in den Winkel war gleichzeitig die letzte Aktion des Spiels (90.).

Nach dem Abpfiff erhielt Kapitän Lukas Pieper von Staffelleiter Wilfried Roland einen Spielball als Präsent für den 2. Platz.
Trotz des verlorenen Endspiels überwog nach Spielende der Stolz über das „Dabei sein“ und so wurde zusammen mit den zahlreichen Fans am Spielfeldrand gefeiert.
Nachdem das Team auf dem Planwagen Richtung Heimat fuhr, wurde im Anschluss zusammen mit den Eltern, Freunden und Gönnern bis tief in den Abend hinein gefeiert.

Höinger SV 1924 e.V.
Startelf: Schwarze – Pingel, Barnbeck, Walter, Feldmann – Meier J., Pieper, Risse F., Becker – Reinsch, Risse T.
Einwechselspieler: Kettler, Meier L., Landwehr, Borgmeier
Im Kader: Zaudat, Filthaut, Krekel
Zum Team gehörend: Schwarzwald, Elkadamani, Plesser
Betreuer: Kersting
Trainer: Gretenkort, Dellbrügge

Der Soester Anzeiger hat auf seiner Homepage bereits eine Fotogalerie eingestellt.
Unsere Fotos folgen in Kürze!