• Das Heimspiel der Ersten gegen Neuengeseke fällt heute aus. Nachholtermin ist Gründonnerstag. Der B-Liga-Spitzenreiter startet also nächsten Sonntag in Günne (15 Uhr) in die Rückrunde.
  • Die A-Jugend gewann gegen Ense 2 mit 10:2.
  • Die B-Jugend glich in der 6. Minute!!! der Nachspielzeit zum 1:1 Endstand aus. Ebenfalls gegen Ense 2.
  • Die C-Jugend verlor am Freitag in Westönnen mit 4:1.
  • Die HSV-Zweite hatte heute noch spielfrei und beginnt die Rückrunde am Sonntag beim TuS Echthausen.

Gute Ergebnisse erzielten die HSV Jugendteams unter der Woche.

SF Soest-Müllingsen – C-Jugend 2:3 (1:1)
B-Jugend – JSG Sönnern/Scheidingen/Hilbeck 1:1 (0:1)
A-Jugend – TuS Ampen 2:1 (0:1)

C-Jugend: In einem kampfbetonten Spiel auf tiefer „Süder Asche“ in Soest mit vier 5-Minuten-Strafen (3x Soest/1x Höingen) setzten sich die HSV-Jungs durch zwei späte Tore von Timo Risse (63.) und Fabian Dahlhoff (67.) durch. Basti Kersting verwandelte in der Anfangsphase einen Elfmeter zum 0:1, doch die Sportfreunde drehten die Partie zwischenzeitlich.
Durch den Sieg rückte die Truppe in der A-Kreisliga auf Platz 4 vor und ist seit 3 Spielen ungeschlagen!

B-Jugend: Unsere B-Jugend glich in der letzten Spielminute durch einen Foulelfmeter aus. Felix Schlüter übernahm Verantwortung und verwandelte sicher. Zuvor rannte die JSG vergeblich an, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden, doch Philipp Kersting hielt den Kasten bis auf den Führungstreffer kurz vor dem Pausenpfiff sauber – Gegen die bisher ungeschlagenen Gäste zumindest ein Achtungserfolg!

A-Jugend: Schon in der 5.Spielminute geriet die Mannschaft von Trainer Peter Ueberjahn in Rückstand. Durch eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei reichte es dann für den knappen Sieg über den TuS Ampen. (Tore: Wulf, Weigand)
Die SG Möhnesee/Höingen eroberte sich durch den Sieg die Tabellenführung in der B-Kreisliga vorübergehend zurück.

Die ersten vier Spieltage der A-Kreisliga bei den C-Junioren sind nun gespielt. Nachdem unsere C-Jugend gegen die beiden Topteams der Liga, den FC Ense und den Jungjahrgang vom SVW Soest, deutlich das Nachsehen hatte, erkämpften sich die HSV-Jungs gegen den SC Neuengeseke einen Punkt (1:1, Torschütze: Pascal Schwarzwald) und schlugen den SV Welver verdient mit 5:1. Torschützen waren Leon Meier (2x), Pascal Schwarzwald, Yannik Reinsch und Joshua Meier.

Vor der Winterpause steht noch ein Spiel auf der „Süder“ Asche gegen die SF Soest-Müllingsen (am Mittwoch um 18 Uhr) und ein Heimspiel gegen den SVW Soest III an, das auf Samstag, 6.12. um 12 Uhr verlegt wurde.

 

Unterdess gewann die JSG Möhnesee/Höingen mit Kapitän Simon Schlüter gegen den SC Sönnern mit 6:2 und steht nach vier Spieltagen an der Tabellenspitze der B-Kreisliga. Am Mittwoch ist der TuS Ampen zu Gast auf dem Körbecker Kunstrasen. Auch hier ist ein „Dreier“ im Bereich des Möglichen. Anstoß ist um 19:15 Uhr.

Die E-Jugend bestreitet schon am Dienstag ein Auswärtsspiel in Schwefe. (17 Uhr) Die B-Jugend  spielt ebenfalls am Dienstag um 19 Uhr  in Günne gegen die SG Sönnern/Scheidingen/Hilbeck.

Unsere Seniorenteams sind dann wieder am Wochenende dran! Vorberichte folgen noch…

 

Die U19 Junioren vom Höinger SV begehen die kommende Saison in der neugegründeten „Jugendspielgemeinschaft Möhnesee/ Höingen“.

Nach ersten Gesprächen und einem darauffolgenden Kennenlern-Training beschlossen beide Vereine, der Höinger SV und die Spvg Möhnesee, im Bereich der U19 Junioren eine Kooperation einzugehen und eine sog. Jugendspielgemeinschaft (JSG) zu formieren.

Da keiner der Vereine ausreichend Spieler zur Verfügung hat um eine eigene Mannschaft stellen zu können, freuen sich die beiden Jugendleiter Dirk Reinsch (HSV) und Thorsten Heinrich (Spvg) den Jugendlichen beider Vereine zu ermöglichen, ihrem Hobby auch weiterhin im Heimatverein nachgehen zu können.

Dem ca. 20 köpfigem Kader gehören 7 Jugendliche vom Höinger SV an.
Neben Stefan Dellbrügge und Tim Gretenkort (beide HSV), die bereits in ihr drittes Trainerjahr in Folge gehen, wird das Team nicht nur von einem weiteren Trainer, sondern sogar von einem Fußball-Lehrer betreut.
Heinz Peter Ueberjahn studierte an der Sporthochschule in Köln u.a. zusammen mit Christoph Daum und trug anschließend maßgeblich zur Entwicklung des afrikanischen Fußballs bei. Er trainierte die Nationalmannschaften von Burkina Faso und dem Niger und nahm 2004 mit Namibia an der Endrunde des Africa-Cups teil Heute wohnt der 65-jährige in Wameln und freut sich seine umfassenden Kompetenzen jetzt an die Jugendlichen und seine Trainerkollegen weiter vermitteln zu können.
Der Startschuss zur Vorbereitung fällt am 30.07.2014. Eine Woche später findet um 18:30 Uhr im Höinger Karl-Kleine-Stadion das erste Testspiel statt, ehe Ende August die Qualifikationsrunde beginnt.

P.S.: Da Möhnesee der erstgenannte Verein dieser Spielgemeinschaft ist, wird der HSV in der Zeitung in der Regel unter „JSG Möhnesee“ aufgelistet sein.

24 Spiele, sieben errungene Punkte und ein Torverhältnis von 23:174 (-151 Tore!) – eine niederschlagende Bilanz als Ergebnis einer völlig verkorksten Saison der U19 Junioren vom Höinger SV. Nach Niederlagen mit Ergebnissen wie 0:16 haben Mannschaft und Trainer Spott und Häme erfahren – hier der Versuch einer Erklärung des missratenen Jahres.

Eigentlich begann die neue Spielzeit recht verheißungsvoll. Nach der vergangenen U17-Saison, die man recht ordentlich bestritt und im Tabellenmittelfeld beendete, beschlossen Trainer und Verantwortliche die fünf B-Jugendlichen in die U19 hochzuziehen. Somit konnte der HSV eine eigene A-Jugend stellen und die Mannschaft blieb komplett zusammen – war also „eingespielt“. Mit 16 Spielern im Kader war man zwar knapp besetzt, setzte jedoch darauf, dass sich möglichst keiner verletzt und alle voll durchziehen. Während der Saison kam außerdem ein weiterer Spieler vom SC Neheim dazu.

Zusammen mit der C-Jugend haben sich die Trainer dazu entschlossen, die Viererkette beim Höinger SV einzuführen. Vorteile überwogen den Bedenken und auch die Mannschaft signalisierte Bereitschaft, sich dieser Herausforderung anzunehmen. In den ersten Testspielen zeichnete sich überraschenderweise eine schnelle Einübung der neuen Abläufe ab, sodass der Plan der neuen Spielweise aufzugehen schien.
Doch es dauerte nicht lange, da nahm jenes Unheil seinen Lauf, welches sich durch die ganze Spielzeit ziehen sollte.

Aufgrund der ersten Kurz- und Langzeitverletzen konnte die erforderliche Kontinuität nicht gewährleistet werden – die Innenverteidigung brach auseinander, das System geriet ins Wanken. Ebenso reduzierte sich die Trainingsbeteiligung, sodass zahlreiche Übungen im Bereich der Abwehrkette kaum mehr durchführbar waren.

Es folgte eine Quali-Runde, die schon vorher fragwürdig erschien und  sich in der Retrospektive als sportliches Desaster herausstellen sollte. Der HSV wurde in die schwerste Gruppe gelost, darunter Mannschaften wie Westönnen oder Werl, deren Seniorenmannschaften die Soester A-Liga dominierten – u.a. gespickt mit Talenten der A-Jugend.

Es stellte sich schnell heraus, dass die Höinger (die ja zum Teil mit U17-Spielern aufliefen) in allen Belangen unterlegen waren. Negativ blieb dabei das Gastspiel in Westönnen in Erinnerung. Nachdem der HSV dem Spielverlegungswunsch des RWW entgegenkam fand das Spiel an einem regnerischen Mittwochabend statt. Aufgrund zahlreicher kurzfristiger Absagen konnte man allerdings nur mit neun Mann anreisen.

Vor dem Spiel kam der Gästecoach in die Kabine und erläuterte, er könne nicht reduzieren, da man „unbedingt“ in die A-Liga müsse und jedes Tor benötige. Ein Grundgedanke der der Philosophie des Jugendfußballs völlig entgegensteht. Leider jedoch kein Einzelfall, wie die wöchentlichen Spielberichte mit den dazugehörigen Trainerkommentaren offenbaren.

Nach mehr als deutlichen Niederlagen und einem Pünktchen beendete man die Quali auf dem letzten Tabellenrang und qualifizierte sich für die B-Kreisliga – wer hätte das gedacht?! Zwar war man nun froh die scheinbar überstarken Gegner hinter sich zu haben, doch war die Moral und Motivation der Mannschaft im Keller.

Das Experiment „Viererkette“ musste nicht zuletzt wegen der unnötigen Qualifikationsrunde auf Eis gelegt werden. Wie soll ein System gelernt und erprobt werden, wenn so oder so Niederlagen im zweistelligen Bereich daraus resultieren?
Außerdem verschlechterte sich die negative Trainingsbeteiligung weiterhin, fünf oder sechs Mann waren fortan mehr die Regel denn die Ausnahme.
Trotz des Saisonauftaktsiegs über Ampen herrschte zumindest sportliche Tristesse, sodass die Winterpause sehr gelegen kam.

Mit neuem Elan wollte der HSV das neue Jahr beginnen. Zahlreiche Trainingseinheiten in verschiedenen Soccerhallen, sowie in der Höinger Turnhalle sollten den Spaß am Sport zurückbringen. Doch kaum fanden die Einheiten wieder bei nasskaltem Wetter auf schwierigen Platzverhältnissen unter freiem Himmel statt, wurden aus 13 Trainingsteilnehmern wieder die üblichen 5 – 6, meist die gleichen Gesichter.

Das führt zu einem weiteren Problem, das in diesem Alter (leider) nicht unüblich ist. Die Einstellung zum Mannschaftssport war und ist bei vielen nicht in der Form vorhanden, wie sie eigentlich erforderlich ist. Andere Interessen rücken vermehrt in den Vordergrund. Vor allem Geselligkeit in Verbindung mit Alkohol, das andere Geschlecht und andere Hobbys bzw. Vereine werden zunehmend interessanter.

Ein treffendes Beispiel ist der diesjährige Bezirksjungschützentag in Oberense.
Fast gebetsmühlenartig wurden die Spieler während der vergangenen 1 ½ Jahre immer wieder daran erinnert, sich frühzeitig zu Spielen abzumelden, damit einer Spielverlegung nichts im Wege steht.
In der Woche des Jungschützenfestes trudelte dann eine Abmeldung nach der anderen auf die Handys der Trainer – die 7-Tage-Frist bzgl. einer möglichen Spielverlegung war natürlich längst verstrichen. Einzig dem Wetter- oder Fußballgott (?) ist es zu verdanken, dass die Mannschaft nicht vom Spielbetrieb abgemeldet wurde. Zwei Mal konnte man schon nicht antreten, da regnete es in Neuengeseke so heftig, dass das Spiel abgesagt werden musste. So konnten die Spieler immerhin ruhigen Gewissens antreten – zum Festzug natürlich.

 

Bezüglich der „eintrudelnden Abmeldungen“ könnte man inzwischen ein eigenes Buch schreiben, dass in der Kategorie „Comedy“ vermutlich zum Bestseller avancieren würde. Während sich ein Spieler unabgemeldet gar nicht mehr blicken ließ, bekamen die Trainer zwei Mal die Woche die kuriosesten Nachrichten mit angeblichen Entschuldigungstexten zugesendet: „Österreichische Grippe“, urplötzlich anstehende Lernorgien, abendliches Nachsitzen, Niesanfälle,
fadenscheinige Verletzungen mit anschließenden Wunderheilungen, Schlafmangel, Migräne-Erscheinungen, und, und, und …

Andere hingegen waren dagegen erfrischend ehrlich und gestanden, dass sie bei kalten Witterungen einfach keine Lust auf Fußball haben oder das Treffen mit der Freundin schlicht Vorrang hat.

Nachdem auch die Rückrunde mehr und mehr im Sande verlief hatte man sich mit der Mannschaft darauf geeinigt, die Saison zumindest irgendwie zu Ende zu bringen.

Auf der bevorstehenden Abschlussfahrt kann das Team noch einmal das tun, was es am besten kann:  zusammen feiern. Egal ob Bowlingabend, Nikolausfeier oder Stadionbesuch – immer dann, wenn das sportliche außen vor stand, liefen Spieler und Trainer zur Höchstform auf.

Abschließend bleibt noch festzuhalten, dass keinem der Spieler ein charakterlicher Vorwurf gemacht werden sollte. Bei der Höinger A-Jugend kam im vergangenen Jahr einiges zusammen, wovon andere Mannschaften im Kreis auch nicht gefeit sind. So rief beispielsweise zu Saisonende ein angesäuerter Möhnesee-Trainer an und bat um eine kurzfristige Spielverlegung, da sich sechs seiner Mannen ohne Vorankündigung Richtung Mallorca-Urlaub verabschiedeten.

Ob und wie der Höinger SV zur nächsten Saison eine A-Jugend stellen kann, steht noch nicht fest. Nur eins ist sicher: das Team wird in seiner jetzigen Form keinen Bestand mehr haben – vielleicht eine gute Möglichkeit zum Neuanfang für jeden Einzelnen.