Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel empfängt der HSV bereits am Freitag (19.30 Uhr) den SuS Scheidingen.

Es steht eine Menge auf dem Spiel – für beide. Aufgrund der unklaren sportlichen Situation in der Bezirksliga (Sönnern und Hultrop sind in Abstiegsgefahr) könnte es mehr als einen Absteiger in der A-Liga geben. So sind beide Mannschaften keinesfalls gesichert. HSV-Trainer Frank Jesse-Verletis weiß nach der kampflosen Niederlage beim SC Lippetal – sein Team trat wegen 13 Ausfällen nicht an – um die Lage: „Die ist prekär. Wir müssen gewinnen, drei Punkte wären enorm wichtig für den weiteren Verlauf“, so Jesse-Verletis.

Die Urlauber sind zurück, bleibt noch abzuwarten, ob alle Corona-frei sind, so Jesse-Verletis. Er warnt vor den Gästen. „Das 1:1 gegen Sassendorf war ein Ausrufezeichen“, sagt er.

Und nicht nur dieses Ergebnis macht die Brust beim SuS breit. „Wir haben uns gefestigt und wollen die Leistungen bestätigen“, sagt ein selbstbewusster Spielertrainer Sriram Sivaraj. Er warnt aber vor der gefährlichen HSV-Offensive und ist guter Dinge, dass der angeschlagene Torhüter Erik Stephan – „mit ein paar Tabletten wird es wohl gehen“, so Sivaraj – mitwirken kann. sh

Personal: HSV: Pingel, Pieper (beide verletzt), Pantel, Barnbeck, Schlüter, Robbert (alle fraglich); SuS: Haas (krank). Hinspiel: 2:2.

Ein Bericht vom Soester Anzeiger