Liebe Vereinsmitglieder,

mit dem Leitbild 2024 haben wir unserer Entwicklung eine klare Richtung gegeben, um den Höinger SV “sportlich, gesellschaftlich und finanziell in eine gesunde Zukunft führen zu können”.

Nach langer Vorbereitung, zahlreichen Terminen, Gesprächen und Diskussionen haben wir nun Entscheidungen, mit denen wir weiter voranschreiten und die Situation der Sportanlage – und somit die Gesamtsituation des Höinger SV – optimieren können. Ein weiterer, essentieller Baustein des Leitbildes wird Realität!

In Kürze:

  1. Wir errichten eine neue Flutlichtanlage auf dem Hauptplatz – geplant im Sommer 2017
  2. Wir errichten keinen Kunstrasenplatz auf dem Hauptplatz
  3. Wir optimieren den Hauptplatz und sanieren das Trainingsgelände – geplant für 2018

PUNKT 1: FLUTLICHT

Die Sanierung der Flutlichtanlage ist bereits im Gemeinderat einstimmig entschieden worden, um den Spiel- und Trainingsbetrieb unter Flutlicht auf unserem Hauptplatz wieder aufnehmen zu können.

Im Frühjahr letzten Jahres haben Schiedsrichter die mangelhafte Lichtsituation in die Spielberichte geschrieben und seitdem finden keine Spiele unter Flutlicht im Karl-Kleine-Stadion mehr statt.

Die Entscheidung des Gemeinderates ist zugunsten der von uns präferierten Option – einer 120 Lux-Flutlichtanlage – gefallen. Diese hat eine deutlich höher Ausleuchtung des Spielfeldes zufolge, zusätzlich wird über die Betriebsdauer die minimale Beleuchtungsklasse III für eine längeren Zeitraum sichergestellt.

FAZIT

Unser Sportplatz wird über lange Jahre sehr gute ausgeleuchtet sein, Sport am Abend macht zukünftig Aktiven und Zuschauern wieder Freude, Schiedsrichter pfeifen Spiele überhaupt wieder an und die Verletzungsgefahr für alle Aktiven ist minimiert.

 

PUNKT 2: LÖSUNG „EIN KUNSTRASENPLATZ“

Diese Lösung scheint, enormer Anfangs- und zukünftiger Sanierungsinvestitionen trotzend die – in vielerlei Hinsicht – die sinnvollste Lösung zu sein.

Obwohl zahlreiche Argumente für einen Kunstrasenplatz sprechen, diese Lösung von den meisten Fraktionen (BG, Bündnis 90/Die Grünen, SPD) favorisiert und vom Gemeindesportverband als “wünschenswert” bezeichnet wurde, gab es im Sportausschuss keine Mehrheit. Auch ein vorgelegter Kostenvergleich “Rasenplatz/Kunstrasenplatz” der Verwaltung mit Einsparungen von 180.000 € auf 30 Jahre, konnte die Stimmenmehrheit aus CDU und FDP nicht überzeugen.

FAZIT

Eine unserer bedeutendsten Anforderungen, die Bespielbarkeit in den schwierigen Witterungsmonaten, wird nicht erfüllt.

Auf den anderen Seite erhalten wir uns, mit dem Hauptplatz, einen der schönsten Rasenplätze im Kreis Soest. Zudem wird dieser von der Gemeinde regelmäßig gepflegt, bei einem Kunstrasenplatz hätten wir diese Tätigkeit übernommen.

 

PUNKT 3: LÖSUNG „ZWEI RASENPLÄTZE“

Nach der Entscheidung im Sportausschuss gab es nochmals Irritationen aufgrund der gewünschten Formulierung des Beschlusses. Der Beschluss umfasst zwar eine Summe von 150.000 €, mit der wir gut arbeiten können, allerdings wurden die Begriffe “Instandhaltung” und “Sanierung”, entgegen den bisherigen Vereinbarungen, Gesprächen und unseres Antrags kurzerhand vertauscht. Die Begriffe implizieren, wie der Zuschuss auf die Optimierung der beiden Rasenplätze verteilt werden soll – diesen Beschluss konnten wir im Nachgang mit Vertretern der CDU beseitigen und können somit eine unsere beiden favorisierten Lösungen präsentieren.

Aus dem Gespräch bleibt zudem festzuhalten:

  • Trotz der höheren Investition in den Trainingsplatz oben, bleibt der untere Platz selbstverständlich unser Hauptplatz.
  • Wir gehen zudem davon aus, dass nach den Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und einer entsprechenden regelmäßigen und adäquaten Pflege durch die Gemeinde, in den kommenden zehn Jahren keine weiteren Baumaßnahmen an den beiden Rasenplätzen anstehen.

FAZIT

Wir werden den Hauptplatz inkl. der Anlage für die Leichtathletik in einen optimierten Zustand bringen. Um dies auch nachhaltig sicher zu stellen, muss zur Schonung des Hauptplatzes ein funktionsfähiger Trainingsplatz erstellt werden, um in der “kritischen” Wetterphase dort Training und ggf. Spiele durchführen zu können. Die absolut marode Situation des oberen Platzes führt zwangsläufig dazu, dass ein höherer Geldbetrag in den oberen Platz gesteckt werden muss.

Wir werden weiterhin großen Aufwand in Form von Veranstaltungen betreiben, um Geld in die Kasse des Vereins zu spülen, müssen bei dieser Lösung allerdings keine riesen Spendenaktionen bis zum “Klinken putzen” betreiben, um über Jahre hinweg ein enormes Darlehen abbezahlen zu können.

Wir halten den Verein liquide und können unsere Zeit, Kraft und finanziellen Möglichkeiten in andere Bereiche stecken – das ist gut und notwendig.

 

WEITERES VORGEHEN

Wir arbeiten bereits sehr konkret an der Sanierung der Flutlichtanlage und gehen davon aus, diese im Sommer erneuern zu können.

Wir erarbeiten von nun an die Lösung “Zwei Rasenplätze”, um bis spätestens zur Sitzung im November ein detailliertes Konzept inklusive tatsächlicher Kostenaufstellung und verhandelten Angeboten dem Sportausschuss vorlegen zu können. Die Erarbeitung erfolgt, wie bisher auch, weiterhin sachlich mit Fachfirmen und dem Ziel, das Budget sinnvoll und nachhaltig in die Optimierungen zu verteilen.

Eine erste Version möchten wir Euch gerne auf der kommenden Generalversammlung, am Freitag, den 19. Mai 2017, vorab präsentieren.